Samstag, 28. November 2009

De staade Zeit I.

Walking around in our neighbourhood reminds me that it's that special time of the year again...
Rehe im Garten sind ja nicht überall beliebt, aber diesem künstlichen Christbaum werden die zwei schon nicht gleich gefährlich werden;-)Man rüstet sich für die Festtage - gute sechs Wochen vorher, wohl gemerkt.Neulich downtown: Der alljährliche Vorweihnachtswahnsinn kennt weder farbliche, akustische, preisliche, material- und formbezogene noch geschmackliche Grenzen. Und diese Spezialhandlung für Weihnachtsdeko schießt in jeder Hinsicht den Vogel ab!Das Indoor-Einkaufszentrum verhilft sich mit künstlichem Schnee und einem Megabaum zu erhöhten Einnahmen.
Über der Fußgängerzone hängt eine brutale Schneeflocke. Oder ein Schneeball. Oder Planet?? Weiß der Kuckuck, jedenfalls ein sehr altes christliches Symbol;-)Rote Christbäume verleihen dieser Großbaustelle festliches Flair. Praktischerweise stehen sie immer an den Rolltreppen - sozusagen Baustellenhütchen mit Christbaumkugeln.
Dieses skurrile Arrangement symbolisiert die saisonimmanente Polarität von Grippewelle und Weihnachtsstimmung... zumindest für mich. Weniger bissige Zeitgenossen sehen darin wohl eher einen Handdesinfektionsmittelspenderständer und Trenddeko.
Kein Scheiß: Diese Dinger stehen überall. Im Supermarkt neben den Einkaufswagerln, an Eingangstüren, im Klo und an sonstigen Schweinegrippeumschlagplätzen.
Schön zum Anschaun: Schaufenster.
Nein, das ist kein Brauereiross des 21. Jahrhunderts, sondern der Whisky-Fahrer. Klar, oder?
Gut, dass neulich ein Eishockeyspiel war - die grüngewandeten Fans haben die Stimmung aufgelockert und das Weihnachtsgedudel bei weitem übertönt!
Kein Christkindlmarkt, aber wenigstens deutsche Wurst. Da nehm ich doch glatt einen Preußen hinter dem Stand und ein paar Vorurteile in Kauf...
Get in touch with the locals!
Sehr gesprächig waren sie allerdings nicht...

Rumpapaa, rumpapaa, tätärätätä!
Die neuen Bücher wollten wir natürlich gleich lesen...

Was mir hier abgeht:
  • Adventskranz

  • Überhaupt Advent - wörtlich genommen: Vorfreude ist die schönste Freude. Muss denn der Christbaum schon Ende November brennen?

  • Fichtenaroma: Ihr glaubt es nicht, aber ausgerechnet in diesem waldreichen Land ist es fürchterlich verpönt, sich einen echten Baum ins Wohnzimmer zu stellen. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder einfach einen Baum umschneidet - dann ist bald ganz Kanada kahl!

  • (Dass man sich während der Grillsaison kostenlos Brennmaterial aus der Natur beschaffen darf, will ich jetzt mal unkommentiert daneben stellen...)

  • Noch ein Aroma, nämlich Glühwein. Mitsamt dem Christkindlmarkt-Flair.
Was ich allerdings gern los bin: Die Bayern3-Weihnachtsdudelei.

Montag, 23. November 2009

Busy Weekends...

Unser Haus kennt ihr ja schon. Von außen hat sich nichts getan, außer dass seit Wochen die Sonne scheint und von Schnee keine Rede ist. Aber innen sind Dave und ich mächtig am werkeln.


1. Das Wohnzimmer
Look how our living-room has changed - from stained carpet to hard wood floor:

Vorher: alter, fleckiger Teppichboden, Löcher und Kronkorken (!!) in der Wand.
Dann: werkel, werkel...... hinten im Wintergarten stapeln sich noch die Kartons mit dem neuen Bodenbelag...
... werkel, werkel...... Dave mit seiner Kreischsäge auf der Terrasse...... Feinheiten...... noch mehr Feinheiten;-)
... und fertig!!


2. Der Eingang
The entrance used to be a windy place with several layers of undefinable floor coverings, sketchy walls and a really tasteful curtain! Now it's become a passionate carpenter's playground:
Vorher: hässliche Fliesen, Spanplatten, abgenutzte Türrahmen, Fenster und Haustür mehr als zugig, total fertiger Garderobenschrank, eine traurige Glühbirne und ein besonders geschmackvoller Vorhang.
Dann: werkel, werkel...
... Schrank raus, Farbe an die Decke...
... der Holzboden geht vom Wohnzimmer bis zur Haustür, aber die Nachbarn sollen lieber mal noch nicht reinschaun...
... keine Frischluft mehr dank pfundweise Dichtungsmittel rund um Tür und Fenster...
... werkel, werkel...
... und dann den ganzen Durcheinand schön mit Holz zudecken...
... den Türrahmen dunkelbraun streichen...... Blumen auf das neue Fensterbrett...... fertig!!


3. Das Schlafzimmer

Our bedroom was probably the last place you'd have nice dreams in, ugly and unfinished. Now it's a cozy and nice room - with a kingsize bed and a jacuzzi...
Vorher: am Boden erkennt man noch, wo früher mal eine Wand war, unfertige Schränke, eine traurige Glühbirne, Klebestreifen an der Decke, kaputte Tür, kein Bett.Dann: Schrankrückwände begradigen...... Elektrik überm Whirlpool richten, Tür und Fenster streichen...
... weißeln, Boden verlegen, Bett kaufen, Frühstückstisch dazu...... und Gute Nacht!!


4. Das Bad
The bathroom is not finished yet, but we don't need a bucket under the sink anymore and the new painting makes it a much lighter room:
Beim Versuch, Daves Lockenpracht aus dem Siffon zu entfernen, hat dieses verrostete Trum endgültig den Geist aufgegeben. Und da ich es mir nicht nehmen ließ, mit zum Baumarkt zu fahren, kennt dieser Haushalt jetzt auch eine Einhandmischbatterie...
Vorher: kotzefarbige Wand. Jetzt ist es viel heller. Bleibt noch das Silikon rund um die Badewanne, mal schaun, wann ich wieder Elan habe...

Die ausrangierte Schlafanzughose vom Dave hab ich übrigens angezogen, nachdem ich meiner Jeans beim Öffnen des Farbkübels einen modischen Used-Look verpasst habe.



5. Das Sitzzimmer (heißt so auf Englisch)
What used to be the dining room is going to be a nice sitting room:Vorher: ein Riesenloch in der Wand mit dreckiger Scheibe und fertigem Holzrahmen.Dann: eine halbe Flasche Glasreiniger, auf dem alten Fensterbrett liegen schon zurechtgeschnittene Holzbodenreste...
... wie daheim: kein rechter Winkel im ganzen Haus, also wird getrickst...
... messen, sägen, pappen, nageln, schleifen bis gestern auf d'Nacht...

... und fertig!


6. Der Wintergarten
There isn't much life in the atrium so far - apart from our turtle Billys and a big bunch of flowers it hasn't much tropical flair.
Irgendwann einmal werden in diesem Becken lauter Pflanzen stehen... frisch gestrichen ist es auf jeden Fall!
Naja. Einen Blumenstock haben wir schon und eine Schildkröte - der Rest wird auch noch. Im Moment begnügen wir uns damit, die vielen Elstern und Oachkatzl im Garten zu beobachten.