Dine and me went to Iceland this time - those of you who've followed us through Scandinavia two years ago might be scared now. Right you are...
Okay then, this is my diary:
Sunday, August 2nd
We arrived at the Reykjavik City Hostel at about 3 am, so we had to set up our tent in the darkness. After a few minutes the snoring next to us wasn't audible anymore...
Entgegen allen Erwartungen (*g*) sind wir nicht besonders weit gekommen ohne Peinlichkeiten:
We arrived at the Reykjavik City Hostel at about 3 am, so we had to set up our tent in the darkness. After a few minutes the snoring next to us wasn't audible anymore...
- Check-In in Muenchen. Weil wir ja ganz besonders schlau sind und Uebergepaeck vermeiden wollen, stopfen wir so viel wie moeglich ins Handgepaeck. Beim Durchleuchten fliegt Dine auf, weil sie das Zelt im Rucksack dabeihat. Und Stahlheringe sind schliesslich gefaehrliche Waffen. Haha. Das Lachen vergeht mir nach ungefaehr vier Sekunden, als die Kontrolleurin mir meine Duschgel- und Shampooflaschen unter die Nase haelt...
- Da wir ungern auf unser Zelt und das Waschzeug verzichten wollen, muessen wir gegen den allgemeinen Strom wieder aus dem Sicherheitsbereich raus und einen weiteren Rucksack (den vierten) aufgeben. Leider hat sich der Computer von vorher aber noch gemerkt, dass wir bereits pro Person 20 Kilo aufgegeben haben. Fuer die 7 Kilo Zelt und Waschzeug zahlen wir also geschmeidige 56 Euro. Soviel zum Thema Uebergepaeck vermeiden ;-)
Our first day in Iceland. We walked to Reykjavik city center and spent the afternoon strolling around, drinking coffee and enjoying the sunshine. YES!! You didn't expect that, did you?
- Vikinger, Trolle, Elfen... In diesem Land leben lustige Gesellen!
- Absolut schoenes Hochsommerwetter fuehlt sich hier so an wie bei uns daheim ein sonniger Oktobertag. Kalter Wind und Sonnenbrand im Gesicht.
- Was fuer den Festlandskandinavier sein Boot ist, ist fuer den Islaender sein uebertriebener Gelaendewagen: PKWs mit Bulldogreifen quetschen sich durch die Einbahnstrassen Reykjaviks, und der erste Mietwagen, der uns angeboten wird, ist ein HUMMER!
- Man muss zwar nicht gleich kotzen, wenn man das Wasser aufdreht, aber dank dem penetranten Schwefelgestank im Bad überlegt man sich genau, ob man wirklich duschen will... Das erste Mal Zähne putzen hier war eine Überwindung!!
Tuesday, August 4th:
- Puffin Island and Whale Watching tour just outside Reykjavik
- The Golden Circle: Þingvellir, the Geysir Strokkur and a mighty waterfall, Gullfoss
Unsere Erkenntnisse:
- Der Begriff "wallos" leitet sich von dem wilden, jedoch erfolglosen Fotografierverhalten europaeischer Touristen ab, die jedesmal auf den Ausloeser ihrer Kamera druecken, wenn der Wal schon wieder untergetaucht ist.
- Am besten, man steckt die Kamera in die Tasche und geniesst einfach den Ausflug. Auf diese Weise hab ich ungefaehr sechsmal was Dunkles an der Wasseroberflaeche auftauchen gesehen.
- Wale schlafen einseitig: Rechtes Auge zu, linke Gehirnhaelfte aus oder halt dann umgekehrt.
Kurz nach dem Ausbruch kann man den "Brunnenschacht" erkennen, bevor er sich wieder füllt. Faszinierend!
- Erkenntnisse des Tages: Halte dich an die vom Busfahrer vorgegebenen Treffpunkte und Uhrzeiten, wenn du nicht vor 40 fremden Leuten angeschrieen werden möchtest!
- Landwirtschaft = Siloballenkultur. Getreide wächst hier einfach nicht, und die Vegetationsperiode ist nur drei Monate lang.
- In Schwimmbädern fordern Plakate dazu auf, sich vor dem Baden ohne Badebekleidung zu waschen. Um Missverständnissen vorzubeugen, sind sogar die zu säubernden Körperstellen rot markiert!
Wednesday, August 5th:
- May I introduce you to our Japanese friend called "Yaris Toyotasson"? He is quite cute but strong enough to carry Dine and me, all our luggage plus food for the next week. At least, I hope he is...
- Yaris took us on a tour around Reykjanes, the Southwest part of Iceland. He indulged himself with beautiful views at the shore, even more beautiful drivers and not too bumpy gravel roads.
- A bath in the warm and milky water of the Blue Lagoon probably is the best way to relax after an exciting day!
Beim Versuch, Spiritus fuer meinen Campingkocher zu erwerben, laufen in dem Supermarkt gleich vier Angestellte und eine Kundin zusammen, die es nicht fassen koennen, dass wir tatsaechlich Alkohol kaufen wollen. Und das auch noch in einem Supermarkt, am helllichten Tag!
Um es kurz zu machen: Wir nisten uns jetzt immer in Campingplaetzen ein, die Herdplatten zur Verfuegung stellen. Denn in einem Land, in dem Alkohol nur in Form von Bier und Wein verkauft werden darf, und zwar in speziellen Alkohollaeden, blitzt man sogar an Tankstellen und in Apotheken ab, wenn man reinen Alkohol verlangt.
Der äußerste Südwesten Islands zeigt sich sonnig und warm (16 Grad plus), steinig und menschenleer.

Eine weit verbreitete Sportart in Island: Golf. Tischtennis oder Federball wären bei dem Wind ja auch irgendwie blöd...


Typisches Dörfchen mitten in der Landschaft
Herrlich! Das bisschen Moos zwischen den Felsen ist echt bequem, und ein paar Meter weiter rauscht das Meer...
Klickt mal auf das Foto, dann könnt ihr lesen, auf welcher Brücke ich grad stehe...



Nichts als schwarze Lava überall!
Wanderung zur bröckligen Steilküste: Ein Paradies für alle möglichen Vögel.

Dine traut sich ganz an den Abgrund... Wenn das ihre Mama wieder wüsste!
Um es kurz zu machen: Wir nisten uns jetzt immer in Campingplaetzen ein, die Herdplatten zur Verfuegung stellen. Denn in einem Land, in dem Alkohol nur in Form von Bier und Wein verkauft werden darf, und zwar in speziellen Alkohollaeden, blitzt man sogar an Tankstellen und in Apotheken ab, wenn man reinen Alkohol verlangt.
- Nachtlager: Am Kleifarvatn-See entdecken wir eine Höhle, neben der wir bei Wind und Regen unser Zelt aufbauen.
- Erkenntnisse des Tages: In diesem Land werden weder Warmwasser noch Strom gespart, weil es davon sowieso staendig Nachschub gibt. Mit etwa 85° erreicht das Wasser die Haushalte, drum stehen an den Duschen Hinweise fuer Touristen, damit sie sich nicht beim Duschen verbruehen.
- Sehenswürdigkeiten sind besser ausgeschildert als Ortschaften.
- Überholen geht hier sehr leicht, weil man kilometerweit sieht und eh keiner kommt.
- Zeltheringe halten in lockerem Lavasand nicht besonders gut.
Thursday, August 6th:
- We travelled on along the southcoast, got soaked at the Skogafoss and walked up the hills around the waterfall.
- Nachtlager: Campingplatz in Kirkjubæjarklaustur
- Erkenntnisse des Tages: Nicht alles ist sehenswert bzw. auffindbar, was im Reiseführer steht.
- Nasse Klamotten trocknen wunderbar, wenn man während der Fahrt die Heizung volle Pulle aufdreht und die hinteren Fenster ein bisschen öffnet.
Friday, August 7th:
- Open air exhibition in Núpsstaður
- Guided Glacier Walk in Skaftafell Nationalpark, a part of Europe's biggest glacier, Vatnajökull
- Walk to my favourite waterfall, Svartifoss
- Arrival at the Glacier Lake, Jökulsárlón
(Für dieses Foto musste ich mich auf den Boden legen.)
- Nachtlager: Campingplatz neben einem Bauernhof in der Nähe vom Jökulsárlón. Wir treffen auf alte Bekannte, verzweifelte Italiener und hyperaktive Holländer. Wenigstens gibt es eine gescheite Küche!
- Erkenntnisse des Tages: Islandtouristen trifft man immer wieder
- Pflanzen werden kaum höher als 80 cm, drum hat man fast überall einen unglaublichen Fernblick
- Blitzer werden freundlicherweise 500 Meter vorher durch ein großes Schild angekündigt
- Auf reservierte Herbergen hat man nicht unbedingt Anspruch
Saturday, August 8th:
- Truck-Boat-Tour on Jökulsárlón
- Internet access in Berunes (Yes, it is a highlight!)
Wir fahren zurück zum Jökulsárlón, aber diesmal in Winterkleidung. Der Vorteil der Wolken ist, dass man das leuchtende Blau der Eisberge gut sieht.
Hier gibt es Spezialfahrzeuge, eine Kreuzung zwischen Lastwagen und Schiff, mit denen wir über eine Stunde lang auf dem Gletschersee rumfahren.
- Nachtlager: Campingplatz in Berunes
- Erkenntnisse des Tages: Die Computertastatur ist vollkommen wirr hier. Nicht nur y und z vertauscht, sondern auch noch die Satzzeichen. Und keine Umlaute. Also seht mir Tippfehler nach, bitte!
- Hier laufen die Schafe frei rum, dafuer sind die Waelder (ca. 20 Nadelbaeumchen, fuer die sich unsereiner an Weihnachten schaemen wuerde) eingezaeunt
Sunday, August 9th:
- Washing clothes
- Short hike in Hallormsstaðarskógur, a "forest" at Lagarfljót / Lögurinn
- Watching people in the Petrol station in Egilsstaðir
- Nachtlager: Am Ufer des Lagarfljót / Lögurinn bei dunkelviolettem Himmel
- Erkenntnisse des Tages: Leitplanken werden in Deutschland total überbewertet
- Auch bei Sonnenschein und Wind brauchen Handtücher und Jeans hier mehr als 8 Stunden zum Trocknen
- Im wilden Osten Islands gehen nur noch zwei öffentlich rechtliche Radiosender rein, in etwa vergleichbar mit Bayern 1 und B5 aktuell. Es wird viel geredet, alle 20 Minuten läuft Michael Jackson, dazwischen Countrymusik und isländischer Rap. Und dann gibt es da noch den Werbespot mit der Melodie von "Probier's mal mit Gemütlichkeit"...
Monday, August 10th:
- Hike to Hengifoss
- Driving along the scenic and scary Eastfjords
In der hiesigen Tankstelle lösen wir neben unzähligen Fragen, verwirrten Gesichtern und absoluter Ratlosigkeit heute auch noch schallendes Gelächter bei zwei Verkäuferinnen, dem Chef und einem Kunden aus, als wir nach reinem Alkohol zum Kochen fragen.
(Eigentlich haben wir ja die Hoffnung schon aufgegeben, aber ich entdecke einen Kanister mit der Aufschrift "White Spirit". Letztendlich stellt sich heraus, dass es sich um Terpentin handelt.)
- Nachtlager: Da es auf dem Campingplatz von Kópasker keine Kochmöglichkeit gibt, überreden wir den Herbergsvater des benachbarten Hostels, seine Küche benutzen zu dürfen. In der Nacht wird es so kalt, dass ich zum ersten Mal meine Mütze auflasse.
- Erkenntnisse des Tages: Es gibt Wörter mit viermal ch im Deutschen!
- Entlang der Küstenstraßen gibt es nur noch kleine Dörfer, die außer Tankstellen und manchmal noch menschenleeren Campingplätzen gar nichts haben.
- Die vielen Baumstämme, die an der Nordküste Islands rumliegen, stammen aus Sibirien. Irgendeine Meeresströmung hatte wohl das Bedürfnis, diese waldarme Insel mit Holz zu versorgen...
Tuesday, August 11th:
- Husavik: Church, ATM (adventurous!), Phallological Institute of Island, Harbour
- Thermal power station Krafla
- Volcanos and Lake Mývatn
- Nachtlager: Campingplatz am Mývatn, statt einer richtigen Küche gibt es ein großes Mannschaftszelt mit Tischen. Immerhin. So können wir unsere kalte Brotzeit wenigstens im Trockenen essen.
- Erkenntnisse des Tages: Isländer bauen gern Zäune auf. Sie umzäunen Wiesen, Wäldchen und Steinhaufen, große und kleine Flächen, geometrische Formen und schepse. Die Schafe befinden sich meistens außerhalb.
- Häuser sind hauptsächlich aus Blech oder Beton, weil das wenige Holz ja für die Zäune draufgeht.
Wednesday, August 12th:
- No hike because of rain
- Goðafoss (no picture because it's not possible not to have other tourists on it)
- Akureyri
- Erkenntnisse des Tages: Island hat seinen Namen sicher nicht vom Speiseeis, das ist nämlich nur bedingt genießbar. Wer will schon einen halben Liter Billigmilcheis mit zerbröckelten Schokoriegeln, Zuckerdeko und verschiedensten Soßen zermantscht?
- Isis versuchen mit aller Gewalt, ihren eigenen Modestil zu kreieren. Das Ergebnis sind silber blondierte Girlies mit schwarzen Augenbrauen und Gespensterteint, die bunte Socken in Sandalen und über schwarzen Jogginghosen tragen und das Ganze mit hüftlangen Pluderjäckchen kombinieren, unter denen wiederum andersfarbige Longshirts oder schrille Kleidchen rausschaun.
- "Zersiedelung der Landschaft" scheint hier nicht negativ aufgefasst zu werden.
Thursday, August 13th:
- thawing in the local hot pot
- driving through the bumpy westfjords
- coffee break in Litlibær
- Lunch and harbour museum in Ísafjörður
- short hike to Dynjandi (=Fjallfoss)
- Nachtlager: Campingplatz in Tálknafjörður - direkt neben dem Schwimmbad und mit voll ausgestatteter Küche!
- Erkenntnisse des Tages: Es gibt ihn doch, den Spiritus! Ein spanisches Ehepaar zeigt uns eine Flasche mit pinkem Inhalt, den sie zum Kochen benutzen. Jetzt müssen wir ihn nur noch in einem Supermarkt finden...
Friday, August 14th:
- Sunshine! We love the swimming pool in Tálknafjörður
- Patreksfjörður: a wonderfully located town without a bank or ATM
- Coffee break in Búðardalur
- drive to Hellissandur
- sunset on the beach at 10pm
- Nachtlager: Campingplatz in Hellissandur
- Erkenntnisse des Tages: Tanke Sonne und Wärme, solang vorhanden, und geh ins Bett, solang deine Füße noch warm sind!
- im äußersten Westen Islands gibt es kaum noch Häuser, geschweige denn öffentliche Klos
- dafür kriegt man beim lustigen Bäcker in Búðardalur schon mal einen Kaffee umsonst, wenn man sich nett mit ihm unterhält
- auch Geldautomaten sind eine Rarität hier, und in manchen Geschäften streikt sogar die EC-Karte: Bargeld nicht knapp werden lassen!
Saturday, August 15th:
- Sunny weather
- drove around Snaefellsjökoll
- coffee in Hellnar
- hike to Arnarstapi
- snowcat tour on Snaefellsjökull
- camping in Borgarnes.
Schon allein die Autofahrt bis zum Schnee ist ein Abenteuer, doch es wird noch besser!
Nach diesem Ausflug laden wir unsere freiwilligen Chauffeure zu einer Brotzeit in Arnarstapi ein, bevor wir nach Hellnar zurückwandern.
Sunday, August 16th:
Erkenntnis des Tages: Das Zauberwort heißt "Rödsprit". Wir haben jetzt Spiritus zum Kochen!! Am Campingplatz stand eine Flasche im "Free-Food"-Regal. Und plötzlich kochen um uns rum alle mit dem Trangia...
Monday, August 17th:
- Nachtlager: Campingplatz direkt am Meer in Borgarnes
- Erkenntnisse des Tages: man kann bei strahlendstem Sonnenschein frieren wie die Sau
Sunday, August 16th:
- Coffee at a petrol station (where else?)
- back in Reykjavik: we spend the day in the swimming pool and at the campground
- finally we've got spirit to cook with
Erkenntnis des Tages: Das Zauberwort heißt "Rödsprit". Wir haben jetzt Spiritus zum Kochen!! Am Campingplatz stand eine Flasche im "Free-Food"-Regal. Und plötzlich kochen um uns rum alle mit dem Trangia...
Monday, August 17th:
- After 3216 Kilometres we bring back our true friend Yaris.
- Walk through Reykjavik: Café Paris, a spooky cemetery
- In the afternoon, our new car is delivered: a Hyundai Tucson
- Landmannalaugur
- Camp in Hella
- Erkenntnisse des Tages: In Reykjavik hat man Parks mit hohen Bäumen angelegt, dadurch ist der Blick über die Stadt wesentlich eingeschränkter als im Umland (fällt uns jetzt erst auf).
- Die als "F-Roads" gekennzeichneten Schotterpisten im isländischen Hochland sind nicht sooo viel schlechter befahrbar als andere Kiesstraßen, aber ohne Verkehrsschilder.
- Island hat so viele HotPots, da können wir den bekanntesten ruhig kurz abhaken.
- Nachtlager: Campingplatz in Hella
Tuesday, August 18th:
- Swimmingpool in Hella teaches us that once you're too old to walk you still can swim
- Vain attempt to get to Þórsmörk, but nature is stronger than our car;-)
- F 26: bumpy road through the centre of Iceland
- Aldayjarfoss
- Goðafoss
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Die Dine heizt durch die Wüste.
Die meisten Flüsschen durchqueren wir auf diese Weise selber, aber am Myidalur kommen einmal drei hintereinander daher, und einer davon ist uns nicht ganz geheuer. Drum kehren wir um und fahren zurück zu einem Haus. Wir haben Glück: Ein Ranger, der für die Verkehrssicherheit im Hochland zuständig ist, fährt in seinem Jeep voraus und zeigt uns so die am besten befahrbare Stelle im Fluss. Und angeblich ist das jetzt auch der letzte Wasserlauf!
Danach wird es dunkel und wir wissen überhaupt nicht mehr, wo wir sind. Aber campen ist in diesen Steinbrocken auch kein Thema. Also fahren wir weiter, bis uns in der Dunkelheit plötzlich Vögel und später Schafe auffallen: ein willkommener Bote der Zivilisation!!
Uschi: He, do stengan Schoof. Iatz kemman dann boid Haiser. - Dine: Damit steigt natürlich des Risiko, dass uns a Bauer mitm Bulldog entgengkimmt. - Uschi: Ge, wos soid'n der do hintn? Heu kreisln?
- Nachtlager: Campingplatz am Goðafoss. Kein Klo aufzufinden, nur eine Dusche mit begrenzt warmem Wasser. Ein einzigartiger Antiluxus, und das nach so einem Tag!
- Erkenntnisse des Tages: Was ist eigentlich Porsmörk? Es steht in jedem Reiseführer, aber man kann nur zu Fuß hinwandern.
- Wir mögen Schafe. Vor allem, wenn sie ein Hinweis darauf sind, dass wir bald am Ziel sind.
Wednesday, August 19th:
- we leave in a hurry but it takes a while to find somewhere to have breakfast and brush our teeth
- lunch in our favourite petrol station in Egilsstadir where we watch people again
- visit to the stinking solfatar fields in Namaskard
- Campground Myvatn
Thursday, August 20th:
- finally, we get to do our hike on Hverfjall
- Coffee in Dimmborgir
- drive to Myvatn, hike around pseudo craters
- no free campspots between Akureyri and Laugarbakki
- Nachtlager: Campingplatz in Laugarbakki. Eigentlich wollten wir uns bei dem Sauwetter ein Zimmer gönnen, aber leider ist alles ausgebucht. Wir dürfen aber trotzdem die Gemeinschaftsküche benutzen - und gleich nebenan gibt es einen HotPot zum Aufwärmen, nachdem wir das Zelt im Sturm aufstellen mussten!
Friday, August 21st:
- drying our tent in the changing room of the swimming pool next door
- second visit to our favourite cafè in Hellnar
- drive back to Reykjavik
- Dine and me are having dinner in the campground kitchen when a guy named Dave shows up...
Aaaah, endlich Sonnenschein! Die lange Fahrt ganz in den Westen hat sich also ein weiteres Mal gelohnt. Schon allein wegen dem legendären Schokokuchen, der hier aufgetischt wird (vgl. Eintrag vom 15. August).
- Nachtlager: unser angestammtes Plätzchen auf dem Campingplatz in Reykjavik
- Erkenntnisse des Tages: Ich mache eine neue Bekanntschaft, die mir schon bald den Kopf verdrehen wird: ein Kanadier namens Dave, der mit Fahrrad und Sitar unterwegst ist.
- Wenn das Gegenüber interessant genug ist, kann man auch bei den kümmerlichsten Nachttemperaturen draußen sitzen und bis zum Morgengrauen über Gott und die Welt ratschen...
Saturday, August 22nd:
- we have to bring back our car
- Cultural Festival in Reykjavik with our new acquaintances
- Bar "Cultura", lots of beer and fireworks
- visit to the swimming pool at 3am
Wir durften uns jedoch in Ruhe anziehen und mit dem Versprechen, das nie wieder zu tun, gehen.
- Nachtlager: Könnt ihr euch selber denken.
- Erkenntnisse des Tages: Ich bin verliebt.
- Kanada scheint mir auf einmal so nah!
Hallo ihr Zwei!
AntwortenLöschenHab gestern im Fernsehen gesehen, dass auf Island viele Elfen leben. Und die Isländer, wenn sie ein Haus bauen, sich vorher von Elfenbeauftragten beraten lassen, ob auf dem Grundstück, auf dem sie bauen möchten, nicht vielleicht schon Elfen wohnen.
Also: macht es den Isländern gleich und passt bitte immer auf, bevor ihr euer Zelt aufschlagt. Vielleicht ist der Platz ja schon bewohnt...
Viel Spaß auf der Tour, Babsi
Heute hab ich gelesen, dass manche Islaender erotische Beziehungen zu den Elfen und Trollen unterhalten. Und Strassen haben manchmal eine Kurve, weil man um einen Elfenwohnsitz drumrumgebaut hat.
AntwortenLöschenHey, so schnell hab ich ja noch gar nicht mit Neuigkeiten gerechnet!
AntwortenLöschenAlso, gestern war der Feiertag der Kaufleute. Mehr ist in Wikipedia nicht drin gestanden und ich kann euch beruhigen: ein weiterer Feiertag kommt nicht mehr auf euch zu.
Vielleicht ist das mit den erotischen Beziehungen zu Elfen und Trollen gar keine so schlechte Idee für Leute, die sonst auch keine Beziehung haben. Sollte ich mir mal Gedanken drüber machen :-)
Ciao, Babsi
Hallo
AntwortenLöschenDie isländische Post ist ja richtig schnell! Heute ist nämlich schon die Postkarte angekommen. Danke! Da sollen sich die italiener mal ein Beispiel von nehmen!
Toyota Yaris? Ich hab mir gedacht, ich kurvt da mit einem Geländewagen durch die Gegend!
Ciao, Babsi
Góðan daginn!
AntwortenLöschenSag mal, hast du was dagegen, wenn ich die optischen Schönheitsfehler etwas korrigiere? Die vielen Zeilenabstände sind ja wohl nicht Absicht, oder? Ich hab mir schon mal erlaubt, sie rauszulöschen, aber jetzt sind sie wieder da... ne Landkarte wär auch nicht schlecht und die Texte über die dazugehörigen Bilder schreiben.
Dann brauchst du nicht so viel Zeit und Geld investieren
Bless, Barbara
Sevus
AntwortenLöschenErhole dich gut,
damit du die Garage von mir und Barbara wieder aufräumen kannst.
Sevus, dei Lieblingsbruder
Erholen ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber ich sehe, was ich tun kann... Danke fürs Korrigieren!
AntwortenLöschenUschi.